vom friedlichen Berg

Siberian Husky

Der Siberian Husky stammt ursprünglich aus den nördlichen Regionen von Sibirien, was auch zum Namensbestandteil wurde. Sie waren damals unentbehrliche Begleiter der heimischen Nomadenvölker. Erst am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Schlittenhunderennen auch mit Huskies gefahren, wobei sie anfangs stark belächelt wurden wegen ihrer "kleinen" Größe.

Beschrieben wird der Siberian Husky im Standard als mittelgroßer Arbeitshund mit leichtfüßiger, freier und eleganter Bewegung. Seine buschige Rute und die aufrechtstehenden Ohren deuten auf seine nordische Herkunft. Seine Rute hat dabei die Form einer Fuchslunte, ist aber nicht geringelt. Der Siberian Husky kann nach wie vor als Schlittenhund und zum Ziehen von leichten Lasten bei mäßigem Tempo über große Entfernungen verwendet werden. Sein Haarkleid besteht aus einem doppelten, mittellangen Fell. Das Deckhaar besteht aus langem, steifem Haar, welches durch die weiche und dichte Unterwolle gestützt wird. Bei einem Haarwechsel ist es ganz normal, das die Unterwolle fehlt. Das Fell kann dabei alle Farben zwischen schwarz bis reinem weiß annehmen. Eine Vielfalt von Zeichnungen am Kopf ist genauso üblich, wie auffallende Muster.

Der Husky ist bekannt für sein freundliches und sanftmütiges Wesen. Er ist stets aufmerksam und kontaktfreudig, aber nicht allzu misstrauisch gegenüber Fremden oder gar aggressiv gegenüber anderen Hunden. Er ist auch nicht so auf den Besitz bedacht, wie beispielsweise ein Wachhund. Erwachsene Hunde zeigen schließlich ein gewisses Maß an Zurückhaltung und Würde. Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und Eifer machen ihn zum perfekten Begleiter und willigen Arbeiter.

Quelle: FCI-Standard